Diebstahl von Metallteilen, Gefährdung durch Altmetall, Kontrolle, Ausbildung - 03/2007

Aus Tansania Information
Wechseln zu: Navigation, Suche

Einwohner von Tanga baten die Regierung, ein Verbot des Verkaufs von Altmetall in Erwägung zu ziehen, damit der Diebstahl von Metallteilen auf-höre. Er behindere die Entwicklung der Infrastruktur. Bei Interviews behaupteten einige, von Brücken würden Metallteile herausgerissen, Straßenschilder etc. entfernt, aus den Friedhöfen Kreuze, von öffentlichen Sportplätzen Tore gestohlen. Die Diebe klauten sogar bei Tag. Sie gefährdeten das Leben vieler Einwohner. In den letzten Monaten seien 11 Gullydeckel gestohlen worden, Wasserzähler verschwänden. Aus einem Lager hätten Diebe Metallteile von hohem Wert entwendet. Niemand habe sie zur Verantwortung gezogen. (Guardian 15.11.06/12.1.07)

Importiertes Altmetall soll jetzt an der Grenze kontrolliert werden, denn in Altmetalllagerhallen und Walzwerken hatte man 50 Handgranten gefunden, die aus dem Ausland stammen könnten.

Seit in Dar-es-Salaam eine Handgranate einen Mann zerrissen hatte, der sie unwissentlich aufgehoben hatte, kontrollieren Polizei und Verteidigungsheer. Sie inspizieren nun alle Walzwerke. (Guardian 5.1.07)

Nach dem Zwischenfall in Dar-es-Salaam fand die Polizei heraus, dass Altmetallhändler aus einem militärischen Gebäude in Tabora Sprengkörper mitnahmen, in der Meinung, es handle sich um Altmetall. (DN 8.2.07)

Die Altmetallhändler benötigen nun eine Arbeitslizenz. (Guardian 5.1.07)

Die Polizei bot an, Altmetallhändler, -sammler und die betreffenden Lastwagenfahrer auszubilden, dass sie Sprengkörper identifizieren könnten. "Riskiert euer Leben nicht!", warnte ein Polizeichef. (Guardian 10.1.07)