Kirchliche Nachrichten: Kleinere christliche Gruppen - 01/2008

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Faith and Mission Fellowship

Nathaniel Sasali, früher Pfarrer der Tanzania Assemblies of God (TAG) in Dar-es-Salaam, gründete diese neue Kirche. Wegen Übertretung der Arbeitsmoral hatte man ihn entlassen, ihn, weil er die Fehler bereute, wieder aufgenommen, ihm aber sein bisheriges Amt trotz Bitten nicht wieder übertragen, doch erlaubt, außerhalb der TAG eine Kirche zu gründen. Sasali sagte, grundsätzlich sei niemand vollkommen. Aber man müsse bereuen und nicht mehr an das Vergangene denken. (Msema Kweli 2.12.07)

Full Gospel Bible Fellowship

Zakaria Kakobe, Leitender Bischof der Kirche der Full Gospel Bible Fellowship, verglich Gläubige, die nicht den Zehnten geben, mit Dieben. Er werde ihre Mitgliedschaft beenden, denn sie bestöhlen Gott, verdienten es nicht hier im Raum zu sein. "Geht, ich will euch absolut nicht sehen", sagte er. Wer den Zehnten nicht gibt, werde verflucht. Er erklärte: "Unsere Kirche ist zu klein geworden. Wir wollen sie abreißen und an dieser Stelle ein sechs- bis siebenstöckiges Gebäude errichten. 30.000 Menschen müssen darin Platz haben." (Msema Kweli 8.8.07)

Jehovas Zeugen

In Arusha, Moshi und Tanga war drei Wochen lang zu der dreitägigen Veranstaltung eingeladen worden. Viele versammelten sich in der Genossenschaftsuniversität in Moshi. Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit zu hören, wie andere von Christi Beispiel beeinflusst wurden. Zu den Höhepunkten gehörte eine Tauffeier und eine Theateraufführung mit biblischem Thema. (Arusha Times 25.8.07)

Jolejo

Im Tarime-Distrikt (Mara-Region) etablierte sich eine Religionsgemeinschaft, die verlangt, dass sich alle, die ihr beitreten wollen, die unteren Schneide- und Eckzähne ziehen lässt. In Kenia breitet sie sich seit 1993 aus. Sie beruft sich auf die Bibel, hat ca. 30.000 Gläubige. Eine Frau berichtete, sie sei beigetreten, weil sie wegen ihrer Krankheiten, die sie seit langer Zeit plagten, Hilfe durch Fürbitte suchte. Man bete nicht für sie, wenn sie sich die Zähne nicht ziehen ließe, habe man ihr erklärt. Die Zahnlücke sei ein Erkennungszeichen; Menschen, die diese unteren Zähne haben, glichen Ziegen. Bei der Taufe habe man ihr viel Wasser über Kopf und Füße gegossen. (Msema Kweli 14.10.07)

Prophetin Joyce Austin

In Dar-es-Salaam wachten Gläubige unterschiedlicher Konfessionen unter einem Neem-Baum und warteten darauf, dass Jesus herunterkommt und verschiedene Krankheiten, die sie plagten, heilt. Solche Gottesdienste finden seit 17 Jahren statt. Geleitet werden sie von der Prophetin Joyce Austin (71). Sie sagt, zu allen, die um 3 Uhr nachts da sind, komme Jesus durch diesen Baum herunter. Er sehe aus wie jemand, der einen weißen arabischen Mantel trägt. Sein Haupt werde von einer leuchtenden Wolke verhüllt. 1988-90 habe sie sich in ihrem Zimmer eingeschlossen, nichts gegessen, nichts getrunken. Seither schliefen sie und die, für die gebetet werden soll, unter dem 'Baum des Herrn', auch in der Regenzeit ohne nass zu werden. Im Parlament habe sie für die Sitzungen der Abgeordneten gebetet. (Msema Kweli 14.10.07)

Umoja wa Mitume

Die von Prophet Josephat Mwingira aus Dar-es-Salaam geleitete Vereinigung der Propheten erschütterte Arusha durch Zeichen und Wunder und die Verkündigung von Gottes Wort. Am Kongress der Vereinigung nahmen Tausende teil. Mehr als 100 Mitglieder unterschiedlicher Kirchen bekannten, sie seien Zauberer. Mwingira rief alle, bei denen HIV/AIDS festgestellt worden war, auf. Hunderte zeigten sich ohne alle Scheu, und man betete für sie. Ansprachen hielten neben Mwingira Prophet Nason Ngoy aus Arusha und die Apostel Damas Mukasa, Dodoma, Ayubu Msigwa, Mbeya und Nyarusi, Kibaha (Küsten-Region). (Msema Kweli 15.8.07)

Zion Temple Church

Burundis First Lady weihte im Industriegebiet von Arusha, wo die Zion Temple Church nun das Gelände der ehemaligen Kosmetikfabrik Alfi besitzt, ein hypermodernes zweistöckiges Gebäude ein. Es hat Platz für 3.000 Menschen, die Zentrale der Kirche, Ausbildungs- und Gesundheitseinrichtungen u. a. sind hier untergebracht. In Arusha allein gehören 500 Gläubige zu dieser Kirche, oft aber kommen 1.000 Leute zum Gottesdienst. John Shembusho, ehedem Bankier in Ruanda, kam als Übersetzer des International Criminal Tribunal for Rwanda nach Arusha. Seine Ehefrau arbeitete für den UNDP, fühlte aber bald den Ruf, eine "ostafrikanische Mission zu beginnen". Sie ist nun die erste spirituelle Leiterin der Kirche. Die First Lady Burundis hatte sie bei Ansprachen kennen und schätzen gelernt. (Guardian 29.11.07; Arusha Times 1.12.07)