Aktuelles: Auslandsbeziehungen / Verschiedenes - 03/2018

Aus Tansania Information
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Deutschland

Der deutsche Botschafter Dr. D. Wächter erklärte, Deutschland werde Tansania weiter bei der Erhaltung historischer Stätten und Gebäude unterstützen, z.B. die Alte Post in DSM, das Schiff Liemba auf dem Tanganyika-See, oder Fort Ikome in der Serengeti. Deutschland wolle auch zusammen mit der tansanischen Regierung eine Machbarkeitsstudie für eine Südumgehung der Serengeti erstellen und den nachhaltigen Tourismus in der Selous Game Reserve fördern.

Eine tansanische Delegation (darunter 60 private Aussteller) wird die touristischen Attraktionen des Landes auf der 52. Internationalen Tourismusbörse in Berlin präsentieren. 2016 besuchten 57.643 Deutsche Tansania und verweilten durchschnittlich 13 Tage.

Fossilien zweier großer Brachiosaurier, die 1906 im damaligen Deutsch-Ostafrika entdeckt und nach Berlin verbracht worden waren, werden zunächst nicht nach Tansania zurückkehren. Das Tourismus-Ministerium hat nicht die Voraussetzungen, um ein angemessenes Museum zu errichten.

Die deutsche Firma für Schmierstoffe und Additive Liqui Moly ging eine Partnerschaft mit der tansanischen Adixoil ein, um auf dem tansanischen Markt Fuß zu fassen.

Citizen 16.02.18; Guardian 24.,26.0.2.18

USA

Unter den von den USA wegen Transporten für Nordkorea mit Sanktionen belegten Schiffen ist auch eines unter tansanischer Flagge. Es wurde inzwischen deregistriert. Die EAC-Staaten nahmen ihren Beschluss, die Einfuhr von Gebrauchtkleidung zu verbieten, wieder zurück. Die USA hatten damit gedroht, den EAC-Staaten die Privilegien aus dem AGOA-Vertrag zu entziehen. Damit bleibt es bei maßvollen Zollabgaben auf importierte Gebrauchtkleidung.

Guardian26.02.18; East African 24.02.18

Kurzmeldungen

Im Longido-Distrikt werden mehr und mehr Rubine gefunden. Etwa 3.000 Personen haben dadurch ein Auskommen. Die Region soll Fernwasser vom Kilimanjaro erhalten.

Die Miliz-Armee JKT errichtete auf Befehl Präsident Magufulis in Rekordzeit eine Mauer um die Tansanit-Fundstätten in Mererani Hills, Simanjiro-Distrikt. Die Mauer kostete TZS 6 Mrd. und soll dem Staat zu ergiebigen Steuereinnahmen verhelfen.

In der Dodoma-Region wurden in den letzten Monaten 470 Cholera-Fälle festgestellt, 18 Personen starben. 2017 starben insgesamt 99 Personen an Cholera. Die Behörden versuchen, die Seuche durch Hygiene-Erziehung einzudämmen.

DN 14.,15.02.18; Guardian 22.02.18