Schwerpunktthema: Elektrizitätsversorgung: Perspektiven – Internationaler Verbund - 06/2015

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Das Energieministerium gibt die Elektrifizierungsrate 2015 mit 36% an, 2025 sollen 75%, 2030 100% erreicht werden. Pro Einwohner verbraucht TZ derzeit 100 KW/Jahr, bis 2025 sollen es 3000 KW sein (zum Vergleich: Südafrika derzeit 4.400 KW pro Kopf und Jahr).

Die fünf Länder der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) planen, ihre Stromproduktion von derzeit 4000 Megawatt / Jahr auf 12.000 MW in 2018 zu steigern. Dann soll auch Äthiopien mit dem kenianischen Netz verbunden sein. Äthiopien wird der größte Stromexporteur Ostafrikas sein.

Sambia, Tansania und Kenia planen, mit einer 1.600 km langen 400 KV-Hochspannungsleitung die Stromnetze der drei Länder zu verbinden. Diese Leitung würde auch die bereits existierenden ostafrikanischen (East African Power Pool) und südafrikanischen (Southern African Power Pool) Verbundnetze zusammenschließen und Produktions-Schwankungen ausgleichen, die vor allem bei der Hydroelektrizität auftreten. Sie soll in TZ über Mbeya – Singida – Arusha verlaufen. Die Afrikanische Entwicklungsbank und die japanische Entwicklungsagentur werden 505 km der Stromtrasse in Kenia und TZ mit $ 145 Mill. finanzieren.

Citizen 06.03.15; DN 01.10; 16.12.14; DN 20.01.; 24.04.15; East African 08.12.14; EA Business Week 21.12.14