Nutzung der Sonnenenergie - 11/2012

Aus Tansania Information
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Solarkocher

In der Mara-Region werden Kocher verwendet, die die Sonnenwärme nutzen. Man stellt einen schwarz gefärbten Topf mit dem Kochgut in ein Aluminiumgefäß und bringt es in die Sonne. Geeignet ist dieser Kocher für Landwirte, die den ganzen Tag auf dem Feld arbeiten. Wenn sie abends heimkommen, sind die Speisen gar, denn sie haben genug Zeit. Geeignet ist dieser Kocher vor allem für Bohnen und gestampften Mais. Wenn es regnet oder der Himmel bedeckt ist funktioniert dieser Kocher nicht. (DN 18.8.12)

D.light Solarlampe

Sie werden in den ländlichen Gebieten der Arusha-Region immer beliebter und ersetzen die Petroleumlampen. Ein Geschäftsmann, der in der Stadt Babati ein Geschäft hat, berichtete, er habe für seinen Laden und für das Melken früh am Morgen eine D.light Solarlampe besorgt. Doch seine Kunden fingen an, bei ihm solche Lampen zu bestellen. Sie kosten je nach Größe 16.000/- bis 60.000/- TSh. Eine Frau, die in Karatu einen Laden hat, sagte, mit einer Solarlampe könne jeder Haushalt pro Tag 400/- TSh einsparen; so viel kostet das Petroleum.

Wegen der großen Nachfrage beauftragte der Produzent der D.light-Lampen Bulk Distributors Ltd. in Arusha, die Solarlampen in Tansania zu vertreiben. Ein D.light-Repräsentant sagte, die ländliche Bevölkerung solle Solarlampen erhalten, denn Petroleumlampen oder Kerzen seien oft schuld, wenn Feuer Leben und Besitz vernichtet. (DN 28.5.12)

Von Indien unterstütztes Projekt

Dank eines von der indischen Regierung unterstützten Projekts haben 80 Haushalte eines Dorfes im Norden der Insel Sansibar Licht, denn drei Frauen ohne Schulbildung lernten in Indien, Photovoltaik-Ausrüstung zu installieren. Sie sind nun Fachleute und können andere anleiten. Etwa 400 Haushalte des Dorfes sollen mit Solarpanelen und Lampen versorgt werden. Ein weiteres Dorf wird von diesem Projekt profitieren, denn im Augenblick besuchen drei seiner Frauen den sechsmonatigen Kurs in Indien. (DN 12.9.12)

Waka Waka-Solarlampen

Die niederländische Solar-Gesellschaft Waka Waka spendete für Sansibar 400 Solarlampen.

Sie helfen, dass die Bevölkerung nicht mehr unter den negativen Auswirkungen der Petroleumlampen auf Lungen und Augen leiden, es nicht mehr zu Bränden kommt, sagte Sansibars Zweiter Vizepräsident. (DN 18.9.12)

Airtel Tanzania nutzt Solarpanele

Airtel Tanzania richtete in der Iringa-Region ihren vierten mit Sonnenergie betriebenen Mast ein. Bisher benötigte man Diesel. Auch in anderen Regionen wird für die Masten Solarenergie eingesetzt. Die Firma denkt vor allem an ihre Kunden in ländlichen Gebieten. (DN 27.9.12)

Projekt der Kigoma-Region

In der Kigoma-Region werden Hunderte von Haushalten und Gemeinschaftseinrichtungen von einem Photovoltaik-Projekt profitieren. Die tansanische Gesellschaft Rex kooperiert mit der Gesellschaft für Energieeffizienz Camco.

2.000 Panele wurden bereits geliefert.

Man will die Einwohner ermutigen, in ihren Häusern kleine Photovoltaik-Systeme zu installieren, und den Dörfern raten, die Ausrüstung en gros zu beschaffen.

Zu diesem Projekt gehört auch die Ausbildung für die neue Technologie und ihre Vermarktung.

Außerdem soll den Einwohnern der Region gezeigt werden, welche neuen Geschäftsmöglichkeiten die Solartechnologie eröffnet.

Finanziert wird dieses Projekt von der Millenium Challenge Corporation, einer in der USA beheimateten Entwicklungsagentur.

Wenn es abgeschlossen ist, werden 45 Sekundarschulen, 10 Gesundheitszentren, 120 Gesundheitsstationen, städtische Gebäude, sowie 25 dörfliche Einkaufszentren direkt davon profitieren.

Außerdem soll es an der Küste des Tanganjikasees 60 Einrichtungen für das Aufladen von Batterien für Led-Lampen geben. Noch verwenden die Fischer nachts Petroleum-Laternen, um Fische anzulocken.

Rex spielte während der letzten 12 Jahre eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Regierung, alternative Energie wie Pholovoltaik, mehr Personen zugänglich zu machen. Die Firma installierte Solarsysteme für Einzelpersonen, private Geschäftsleute, Regierungseinrichtungen, religiöse und gemeinnützige, sowie internationale Organisationen etc. (DN 26.3./4.7./22.8./ 18.9.12; Guardian 22.8.12)