Kirchliche Nachrichten - 04/2006

Aus Tansania Information
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ELCT-Diözese vergibt Kredite an Jugendliche

Jugendliche der ELCT-Süddiözese erhielten von der Organisation Unganisha Nguvu, Juhudi na Maarifa (UNGUJUMA) <verbinde Kraft, Eifer und Wissen> ein Darlehen in Höhe von insgesamt 7,25m/- TSh; jede Gruppe bekommt zwischen 150.000/- TSh und 800.000/- TSh. Das Geld muss bis Oktober zurückbezahlt werden, damit es anderen Gruppen angeboten werden kann. Der Diözese liegt daran, den Jugendlichen nicht nur geistlich, sondern auch wirtschaftlich zu helfen, sagte Pfarrer Chengula, der Ju-gend- und Projekt-Sekretär der Diözese. "Viele Einzelne und Organisationen scheuen sich, Geld zu verleihen, weil sie fürchten, es werde nicht zurückbezahlt." (Msema Kweli 12.2.06)

ELCT-Diözese beschuldigt ihren Bischof

Die Bischöfe der Evang.-Luth. Kirche in Tansania (ELCT) stimmten der Entlassung des Bischofs der ELCT-Morogoro-Diözese Richard Kitale zu. Vorausgegangen war ein Beschluss der Kirche, Kitale zu suspendieren und ein Verhör in die Wege zu leiten, und die freiwillig erfolgte Bitte Kitales, von seinen Pflichten entbunden zu werden. Anschließend bereitete er eine Reise in die USA vor. Man erwartet, dass er Ende März zurück kehrt. Schon vor zwei Jahren hatten Christen der ELCT-Morogoro-Diözese die Entlassung des Bischof angestrebt, denn er habe gegen die für einen Pfarrer geltenden Regeln der Moral verstoßen. Nun werfen sie ihm vor, er habe Geld, das für Projekte der Diözese bestimmt war, verschwendet. Sie weigern sich, den Rücktritt Kitales zu akzeptieren, ehe die Untersuchung seines Falles abgeschlossen sei. Sie drohen auch, ihn vor Gericht zu bringen, wo Klage gegen ihn erhoben werde. Der Bischof einer ELCT-Diözese sagte, bei der Konferenz der ELCT-Bischöfe wolle man beschließen, Kitale zu empfehlen, der Kirche ihr Eigentum zurückzugeben und sich in Frieden zu entfernen. Im vergangenen Jahr hatte Dr. Samson Mushemba, Leitender Bischof der ELCT, einen Sonderausschuss mit der Untersuchung dieses Falles beauftragt. Sein Urteil lautete, die Klagen der Gläubigen seien begründet. (Nipashe 20.3.06)

Röm.-kath. Kirche zu Sexualkunde in Primarschulen

In einer Erklärung der Bischofskonferenz der röm.-kath. Kirche (TEC) heißt es, die Regierung solle die Einführung von Sexualkunde als Unterrichtsfach in Primarschulen überdenken. Kondome als Schutz vor HIV/AIDS zu propagieren, sei so viel, wie den Schulkindern die Lizenz für vorzeitigen Sexualverkehr zu geben. Das Ministerium für Erziehung und berufliche Bildung reagierte auf die TEC-Erklärung mit der Versicherung, die Einführung von Sexualkunde, die Unterricht über HIV/AIDS einschließe, sei beschlossene Sache. (Nipahse 16.1.06)

Röm.-kath. Basisgemeinden

Am Tag des Heiligen Joseph, des Patrons der Erzdiözese, eröffnete Kardinal Polycarp Pengo von Dar bei einer Messe in der St. Josephs-Kathedarale offiziell das Jahr der Basisgemeinden (SSC). Der Apostoische Nuntius gab Kardinal Pengo, Bischof Methodius Kilaini, dem Stellvertreter des Bischof, und allen anwesenden Geistlichen Salz auf die Zunge. Das symbolisiert ihr Versprechen, das ganze Jahr als Katalysatoren der SSCs zu wirken. An einer vom Erzbischof gehaltenen Kerze zündeten alle SSC-Vorsitzenden aus den Gemeinden eine Kerze an als Zeichen dafür, dass sie in ihren Gemeinden Licht verbreiten würden, das spirituelle und soziale Ganzheit jedes Menschen entwickeln solle. (Cath. Information Service for Africa 21.3.06)

Neues Leitungsgremium des Verbandes der Pfingstkirchen in der Dodoma-Region

26 Pfarrer versammelten sich in der Kirche der Pentecostal Revival Assemblies Tanzania in Dodoma, um ein neues Leitungsgremium des Verbandes zu wählen. Generalsekretär wurde Pfarrer Mongi von der Tanzania Assemblies of God, Stellvertretender Generalsekretär ein Bischof der FPCT, Schatzmeister der Bischof der Kirche der International Evangelism Sinai Ipagala. Zwei Bischöfe wurden zu Beisitzern gewählt. (Msema Kweli 22.1.06)

Verteidigung

Der Bischof der Kanisa la Full Gospel Bible Fellowship sagte, er verklage Personen, die ihn verleumden und fordere 1m/- TSh als Schmerzensgeld. Seit fast 14 Jahre werde verbreitet, er hab sich Reichtümer angehäuft. Das stimme absolut nicht. In Wirklichkeit lebe er in Armut. (Nipashe 26.3.06)