Hilfe für Menschen mit Albinismus - 01/2011: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 24. Juli 2017, 22:36 Uhr

Bei einer von der kanadischen Wohltätigkeitsorganisation Under the Same Sun (UTSS) organisierten Veranstaltung beklagte der UTSS-Gründer und -Präsident, dass viele Familien keinerlei Interesse daran haben, ihre Albino-Kinder in die Schule zu schicken. Arbeitgeber vermieden es, Albino anzustellen, weil ihre Kunden fürchteten, sich anzustecken oder die Lebensmittel seien infiziert.

Premierminister Pinda erklärte, er gründe eine Stiftung, die Menschen mit Albinismus unterschiedliche soziale Dienste anbietet. U. a. werde in Arusha ein Zentrum errichtet, das Albinos Bildung und Gesundheitsversorgung gewährt. Ein 50 ha großes Gelände sei erworben worden. Er bat UTSS, Investoren und die Öffentlichkeit, das Projekt zu unterstützen. Ein Film mit dem Titel 'Schwarz und Weiß' wurde gezeigt. Er handelt von der Tötung von Albinos und Schritten, wie diese Verbrechen gestoppt werden können. Pinda gab die Anweisung, den Film den Menschen im ganzen Land zu zeigen. IPP-Exekutivvorsitzender Reginald Mengi bot Sendezeit in seinen Fernsehstudios an. Pinda bat diejenigen, die es sich finanziell leisten können, mindestens ein Albino-Kind aufzunehmen, damit das Leben dieser Kinder durch Bildung verbessert werde. Bei ihm leben drei Albino-Kinder. (DN 24.11.10; Guardian 24.11.10)