Gesundheitschädliche Kosmetika - 01/2008

Aus Tansania Information
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Zwei Abgeordnete kritisierten, es gebe in Tansania eine Menge schädlicher Kosmetika zu kaufen. Der Tanzania Food and Drugs Authority (TFDA) sei es absolut nicht gelungen, die Verbreitung dieser Mittel und lebensbedrohlicher Parfums zu stoppen. "Sie kontrolliert nicht, und niemanden scheint das zu stören." Die Stellvertretende Ministerin für Gesundheit und Soziales antwortete, die meisten schädlichen Parfums kämen über Schleichwege ins Land. In Kooperation mit Interessengruppen habe die Regierung die Qualitätskontrolle der auf dem Markt angebotenen Kosmetika geregelt. "Für Interessengruppen veranstaltet die TFDA Seminare über die Nebenwirkungen schädlicher Kosmetika und gibt die Liste der verbotenen bekannt." (Guardian 24.7.07)

Man beobachtete viele Nebenwirkungen von Kosmetika, z. B. bei einigen Frauen Bartwuchs, wenn sie Kosmetika verwenden, die männliche Hormone enthalten. Sie gehören zu den 182 von der Regierung untersagten Mitteln. 933 Arten sind freigegeben. Die Stellvertretende Ministerin für Gesundheit und Soziales warnte Schwangere vor gefährlichen Gesichtscremes, denn sie könnten die Gesundheit des Ungeborenen gefährden. Andere Nebenwirkungen seien Beeinträchtigungen von u. a. Leber, Lunge, Nieren, Haut. Kosmetika könnten auch zu Krebs und Allergien führen. Bei nicht angekündigten Kontrollen habe man entdeckt, dass skrupellose Ladeninhaber verbotene Mittel ins Land schmuggelten. (DN 24.7.07)

Die Polizei beschlagnahmte in Tunduma am Grenzübergang nach Sambia 44 Kartons schädlicher Kosmetika im Wert von 3m/- TSh. Die Regierung lässt regelmäßig Kontrollen durchführen, unterstützt von der TFDA und der Tanzania Revenue Authority. (Guardian 11.8.07)