Aktuelles: Verschiedenes - 10/2015

Aus Tansania Information
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Sport

Allgemein wurde bedauert, dass Tansania bei den Gesamtafrikanischen Spielen in Congo-Brazzaville keine einzige Medaille erringen konnte. Das Land hatte Fußballerinnen, Läufer, Judoka, Boxer und Athleten mit Behinderung aufgeboten. Ägypten, Südafrika und Algerien errangen die meisten Medaillen. Der Tansanische Fußballbund will je ein Männer- und ein Frauenfußballteam für die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo vorbereiten. Dies wäre die erste Teilnahme des tansanischen Fußballs an den Olympischen Spielen.

Citizen 19.09.15; DN 23.09.15

Online-Dienste

Nach einem Bericht der Beratungsfirma Deloitte hat Afrika die am schnellsten wachsende Mittelklasse weltweit. In Tansania fallen 5,5 Mill. Personen unter diese Kategorie. Sie können täglich zwischen TZS 2000 ud 40.000 ausgeben, davon 40% für Nahrungsmittel. Daher wächst auch der Markt für Dienstleistungen. Der Online-Lieferdienst „Hello Food“ nahm in Dar-Es-Salaam 15 Restaurants unter Vertrag, die für TZS 2.500 bis 5.000 lokale Speisen innerhalb von 60 Minuten nach Bestellung ins Haus liefern.

Das tansanische Touristenbüro hat eine im Google Playstore erhältliche App entwickelt: „Official Tanzania Tourism“. Sie gibt einen Überblick über die touristischen Attraktionen und Anbieter. Später kann man damit auch Buchungen und Zahlungen tätigen. 2014 verzeichnete Tansania 1,140,156 ausländische Besucher.

Die Nationalpark-Behörde plant einen Baumkronenpfad im Manyara Nationalpark. Er ist im Marang'-Urwald über einem Steilhang vorgesehen und soll bis Januar 2016 fertiggestellt werden.

Citizen 24.09.15; DN 22.09.15; Guardian 22.09.15

Flüchtlinge in Nordwest-Tansania

Auch nach der problematischen Wahl in Burundi kommen Flüchtlinge aus Burundi nach Tansania, bisher etwa 90.000 Menschen. Das Lager in der Kigoma-Region, ausgelegt für 50.000 Bewohner, beherbergt mit den aus der DR Kongo Geflohenen 150.000 Flüchtlinge. Daher errichtete die Regierung drei neue Lager. Brunnen wurden gebohrt und die Nahrungsmittel-Versorgung mit dem UN-Flüchtlingskommissariat abgesprochen.

Guardian 02.,04.09.15